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"Wie der Kalterer See entstand"

Landschaft Kalterer See
Die Sage: Wie der Kalterer See entstand...

In jener Gegend, wo jetzt der Kalterer See ist, stand einst eine prächtige Stadt, deren Bewohner boshafte, schrecklichen Lasten ergebene Leute waren. Nur ein einziges Haus, etwas höher und abseits von der Stadt gelegen, war von einer frommen Familie bewohnt. Als einst Christus mit seinem Jünger Petrus die verschiedenen Länder bereiste, kam er auch in die Gegend dieser Stadt. Sie waren von der Reise müde, und es hungerte sie sehr; darum machte Christus halt im Häuschen jener frommen Familie und bat um etwas Essen. Der arme Hausvater hatte aber keinen Bissen im Hause, darum entschuldigte er sich und brachte einen Krug voll frischen Wassers, womit die beiden Fremden wenigstens den Durst löschen konnten. Petrus ging dann in die Stadt, um dort zu bitten, musste jedoch mit leeren Händen wieder umkehren, denn überall wies man ihm barsch die Tür. Als Christus seinen Jünger Petrus so mit leeren Händen und traurig kommen sah, ließ er sich von ihm seine Erlebnisse in der Stadt erzählen. Als er von dieser Unbarmherzigkeit hörte, nahm er entrüstet den Wasserkrug in die Hand und schüttete ihn durchs Fenster hinaus. In dem Augenblick strömte Wasser aus dem Erdboden hervor und überflutete die gottlose Stadt. Der fromme Bewohner jener armen Hütte konnte nun im fischreichen See fischen und wurde von da an ein reicher Mann. Noch heutigen Tags steht das Haus an der Stelle, wo einst Christus geweint hat. Man nennt es „Klughammer“.

Quelle: Zingerle, Ignaz Vinzenz, Sagen aus Tirol, 2. Auflage, Innsbruck 1891, NR 639, S. 36