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  • Marktplatz 839052 KalternSüdtirol/ITALIEN
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  • Öffnungszeiten 24. März 2018 bis 4. November 2018Montag bis Freitag8 bis 12.30 Uhr, 13.30 bis 18 UhrJuli und August Donnerstagnachmittag bis 22 UhrSamstag9.30 bis 12.30 Uhr, 14 bis 18 UhrSonntag10 bis 12 Uhr

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Übersicht der aktuellen Ausstellungen

Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen Ausstellungen in Kaltern:

Datum Ausstellung Ort & Zeit
vom 6. April bis 5. Mai 2018 Ausstellung der Künstler "Petra Polli & Christoph Hinterhuber" Galerie GefängnisLeCarceri
Vernissage: 5. April 2018, 19 Uhr
DI-SO10.30-12 Uhr, 17-19 Uhr
vom 18. Mai bis 16. Juni 2018 Ausstellung des Künstlers "Felix Tschurtschenthaler" Galerie GefängnisLeCarceri
Vernissage: 17. Mai 2018
vom 20. Juli bis 18. August 2018 Ausstellung der Künstlerinnen "Elisabeth Oberrauch & Manuela Fritz" Galerie GefängnisLeCarceri
Vernissage: 19. Juli 2018
DI - SO 10.30-12 Uhr/17-19 Uhr/Do 19-22 Uhr
vom 31. August bis 29. September 2018 Ausstellung der Künstler "Ivo Mahlknecht & Michael Munding" Galerie GefängnisLeCarceri
Vernissage: 30. August 2018

Informationen zur Ausstellung der Künstler "Elisabeth Oberrauch & Manuela Fritz" vom 20. Juli bis 18. August 2018

GEFANGEN

Wer wird im Gefägnis von Kaltern hinter Gittern gewesen sein? Bei der Recherche dieser Frage stößt Elisabeth Oberrauch auf die wissenschaftliche Arbeit von Andreas Fischnaller und die Steckbriefe zu den Mitgliedern der Stradafisel-Bande im Historischen Archiv der Gemeinde Kaltern. Diese war eine Gaunervereinigung, die um 1822 in Tirol und über dessen Grenzen hinaus ihr Unwesen trieb. Fasziniert von der Beschreibung dieser Persönlichkeiten und ihrem Leben, kreiert Elisabeth Oberrauch ihre Installationen im Gefängnis von Kaltern. Zum einen sind dies Fußabdrücke, welche symbolisch das Hinterlassen von Spuren und das wiederholte Kreisen auf engem Raum darstellen, zum anderen finden sich in einem weiteren Raum die Notizbücher von dreißig Persönlichkeiten der Stradafisel-Bande. Alle Arbeiten bestehen aus handgeschöpftem Papier, alten Karten und Fotografien.
Im Gegensatz zu Elisabeth Oberrauchs Aufarbeitung vergangener Spuren, beschäftigt sich Manuela Fritz in Ihren Objekten und Bildern mit bruchstückhaften, futuristischen Gesellschaftsentwürfen. Bei den in Stein gehauenen Körperschalen geht es immer um bewusste Wahrnehmung, die mit unbewussten Transformationsprozessen reflektieren, verstörend und faszinierend zugleich. Es sind Querverbindungen zu Legenden wie die von „Golem“ bis zu den Zukunftsvisionen von Adolf Huxley, begründet auf dem Mythos der Erschaffung künstlichen Lebens. Wenn man mit Manuela Fritz spricht und ihre Arbeiten sieht weiß man, dass sie mit ihren Händen Gedanken zu Skulpturen formt. Fast immer entstehen die Skulpturen ohne Modell, die Formen ergeben sich im Prozess. Es sind in Stein gehauene Gedankenbilder, die Lust und Freude, Visionen aber auch Ängste in sich tragen.
Wenn man sich auf die Arbeiten der beiden Künstlerinnen einlässt, begibt man sich auf eine Zeitreise mit ungewissem Ende.