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Die Kirchen in Tramin

Kirchen in Tramin
Kirchen in Tramin

Die Pfarrkirche ist den heiligen Quirikus und Julitta geweiht und ist eine Stiftung des Longobardengrafen Rodengo, um 850. Der Chorraum wurd egegen Ende des 14. Jh. errichtet, das Langhaus mit den Seitenschiffen hingegen erst 1911. Die Fresken im Chorraum zeigen auf der rechten Seite das Martyrium von Julitta (Mutter) und Quirikus (Sohn).

Friedhofskirche zu St. Valentin: frühgotisches Kirchenschiff, später erweitert mit zahlreichen Fresken aus venezianischer Schule. Der Schlüssel für diese Kirche ist gegen eine Kaution im Tourismusbüro Tramin erhältlich.

Kirche zu St. Jakob in Kastelaz: Die Grundmauern sollen auf einer römischen Isistempel zurückgehen. Die Apsis des linken romanischen Schiffes zeigt hochinteressante Fresken, besonders der untere Zyklus mit den einzigartigen "Bestiarien" (Mensch-Tier-Wesen), darüber die 12 Apostel und in der Wölbung der thronende Christus mit den vier Evangelisten, vermutelich um 1250 gemalt. Das rechte Kirchenschiff ist gotisch mit Fresken von Ambrosius, einem Gehilfen des Meisters Johannes von Bruneck. Die St. Jakob Kirche ist in der Saison täglich von 10 bis 18 geöffnet.

Kirche zum hl. Mauritius von Söll: Linkes Kirchenschiff romanisch. Hochaltar um 1520. Linkes Seitenschiff gotisch. Altar enthält Bildtafeln von Adam und Eva, vermutlich von Bartlmä Dill Riemenschneider. Vor der Kirche geheimnisvoller steinerner Tisch. Richtertisch?

Kirche St. Joseph in Rungg: Die neuromanische Kapelle in Rungg, 1900 von Ferdinand Mungenast in Bozen entworfen, 1901 erbaut, hat ein zweijochiges Kreuzgratgewölbe im Schiff und polygonalen Chorabschluss. Der Turm mit Spitzhelm wurde 1908 dazugebaut. Der Altar mit den Skulpturen des hl. Josef, Franz von Sales und Theresia von Avila, wurde 1902 vom Grödner Künstler Stuflesser erreichtet.