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Der Platzbrunnen in Kaltern

Der Dorfbrunnen am Marktplatz in Kaltern
Der Dorfbrunnen am Marktplatz in Kaltern
Auf ihren schönen Marktplatz mit den behöbigen Wirts- und Bürgerhäusern sind die Kalterer besonders stolz, noch mehr aber auf den prächtigen Marmorbrunnen, der auf dem Platze steht und den eine künstlerisch hochgeschätzte Marienstatue ziert. Hüte dich aber, Fremdling, in diesen Brunnen hinein zu schauen, denn mit ihm verknüpft sich ein lustiges Schildbürgerstücklein!

Als die Gemeindeväter seinerzeit beschlossen, in der Mitte des Hauptplatzes einen Brunnen zu errichten, meinten sie, er müsste alle wasserspendenden Brunnen des Ortes und der Nachbargemeinden an Schönheit übertreffen und ein richtiges Kalterer Wahrzeichen werden, er dürfe aber nicht übermäßig viel kosten. Um billiger abzukommen, wurde der Brunnen ohne Boden aufgestellt.

An einem Sonntag nach dem Gottesdienst ließ man zum ersten mal vor der staunenden Gemeinde aus den vier Röhren der Marmorsäule in der Mitte das Wasser in den Brunnen plätschern, und gleichzeitig strahlten ebenso viele Wassersäulen festlich hoch empor. Aber siehe da! Der Brunnen blieb leer. Rasch versickerte das einströmende Wasser im schotterigen Moränenboden. Der Brunnen musste abgetragen und, mit einem starken Plattenboden versehen, neu aufgestellt werden. Die Kalterer brauchten für den Spott nicht zu sorgen. Noch immer aber bildet der Brunnen einen hervorragenden Schmuck des Marktplatzes, und wir wünschen nur, dass die bittende Madonna bis in die fernste Zukunft den Kalterern als Fürsprecherin und Königin des Friedens erhalten bleibe.

Quelle: "Kalterer Geschichten" von Anton Maran