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Das seltene Naturphänomen der
Eislöcher erklärt man mit dem physikalischen Prinzip der Windröhre: Luft strömt durch ein Spaltensystem zwischen den Porphyrblöcken des Bergsturzes der Gand von oben nach unten und kühlt sich dabei ab. Die schwere kalte Luft, bleibt als Kaltluftsee von etwa fünf Metern Höhe in der Mulde liegen.
Infolge dieses kühlen Klimas gedeiehn hier auf etwa 500 Metern Meereshöhe Pflanzen, die sonst nur in wesentlich höheren alpinen Regionen zu finden sind. Die Vegetationsabfolge ist hier umgekehrt: an der Basis des Kessels gedeihen kälteresistente, am Oberrand wärmebedürftige Pflanzen. Auf engstem Raum findet man so eine große Vielfalt von über 600 Pflanzenarten. |