Das Lepsbahnl
1898 eröffnet, überlebte die
Überetscher Bahn mit der Streckenführung von Bozen über Sigmundskron nach Eppan und schließlich nach Kaltern gerade einmal 65 Jahre. Zu ihrer Blütezeit am Beginn des 20. Jahrhunderts, vor allem aber nach der Eröffnung der
Standseilbahn auf die Mendel 1903 (deren Bau aus den Gewinnen der Überetscher Bahn finanziert wurde), beförderte die Bahn 56.000 Personen pro Jahr. Vor allem aber diente sie dem Transport von Obst und Wein aus dem Überetsch in die Stadt - was ihr den liebevollen Beinamen "
Lepsbahnl" eintrug. Heute ist von der einstigen Bahnlinie nicht mehr viel zu sehen - außer einigen Gebäuden und übrig gebliebenen Namen. So heißt beispielsweise noch heute der Platz vor den beiden großen Kellereigenossenschaften in Kaltern "
Bahnhofplatz".








